Freitag, 4. Februar 2011

Neues aus meiner Werkstatt

Da man bei diesem Wetter nicht viel machen kann, bastle ich wieder einmal ein paar Dinge. Irgendwie fällt mir doch immer wieder etwas Neues ein.
Auch wenn ich weiterhin fleissig an meinem Buch schreibe, muss ich mich doch zwischendurch etwas ablenken, weil sonst die Emotionen hoch schlagen.
Ich hoffe, meine kleinen Basteleien gefallen Euch auch diesmal wieder.
Lazybärchen hat sich jedenfalls "riesig" über "IHRE Schneeflockensterne" gefreut.




Damit niemand mehr seine Lesebrille suchen oder so ein hässliches Band tragen muss, hier ein paar Bilder davon, wie schmuck eine Lesebrillenkette sein kann.


Diese Wickelarmbänder passen an jedem Arm und zu jeder Mode.




Hier ein paar PerlenLesezeichen. In der Mitte befindet sich ein seidenumwickelter Draht, den man gefahrlos zwischen die Buchseiten legen kann. So findet man schnell die Buchseite wieder, ohne Eselsohren machen zu müssen.


Diese Schlüsselanhänger sind sehr stabil gearbeitet und ein "absoluter Hinkucker".
Auch hier handelt es sich wieder um absolute "Unikate".

Dienstag, 25. Januar 2011

Neue Werke

Auf vielfachem Wunsch, zeige ich hier ein paar von meinen Neuen Werken, aus meiner Bastelwerkstatt


Ostern ist ja nicht mehr weit,und somit versuche ich auch für dieses Fest etwas zu basteln.



Ob dieser Stern "Lazybärchen" gefällt ?



Kleine "Rechenwürmer", die den Kindern in der ersten Klasse helfen.



Ein größerer "Rechenwurm", denn nicht alle Kinderhände sind klein


Eine Schneeflocke, die nicht schmilzt. Mal schauen, was "Lazybärchen" dazu sagt

Dienstag, 28. Dezember 2010

Perlensterne

Die Weihnachtszeit neigt sich dem Ende zu.
Da sich bei uns der Schnee extrem lange hält, und ich somit nicht immer vor die Tür komme, habe ich mich meinem "neuesten" Hobby gewidmet, und aus kleinen Perlchen Sterne, Engel und Nikoläuse gemacht.
Vollkommen unbedarft bin ich, Dank eines tollen Geburtstagspäckle aus meinem Tauschkreis, ( KnuddelDank nochmal an Josie) daran gegangen.
Und glaubt mir! Niemals habe ich es für möglich gehalten, dass diese Teile sooooooooo lange brauchen, bis sie fertig sind.
Zwar habe ich, während meiner letzten Reha in Sankt Peter-Ording, auch schon ein kleines Perlentier gebastelt.
Das hat 2 ganze Nachmittage gedauert, bis es endlich, zu meiner Zufriedenheit, fertig war.
Am liebsten hätte ich das Teil aus dem Fenster geschmissen, so nervig war das Ganze.
Und nun?
Jetzt sitze ich erneut an dieser Piddelsarbeit und es macht mir auch noch riesigen Spass.
Heute z.B. war ich in unserem Kaufhaus in Heide und habe mir 4 einzelne Weihnachtskugeln gekauft.Von klein bis groß.
Wofür? Tja, meine Idee ist es, schlichte Kugeln mit einem hübschen Perlenstern zu verzieren.
Somit kann jeder seinen Christbaumschmuck mit kleinen Unikaten noch verschönern.
Für jede Größe werde ich kleine Sterne basteln, die dann auf einzelne Kugeln gesetzt werden.

Von meinen ersten Sternen und Engeln habe ich, ist doch ganz klar, schon eine Menge verschenkt.
Die Freude der Beschenkten war auch mir eine große Freude. Nicht wahr, liebe Karin und lieber Harald??!!
Karin sorgt immer wieder dafür, dass ich neuen Perlennachschub bekomme; ich habe sie wohl mit meinem Perlensuchenfieber auf den Flohmärkten infiziert. :-)
Und sie freut sich immer, wenn sie wieder etwas "ergattert" hat.
Bei unserem letzten Besuch dort, bekam ich von ihr eine Menge Stoffteile mit Perlen, die sie von Pullis und TShirts abgeschnitten hatte.
Es waren genau die Perlchen, die ich so gut brauchen konnte.

Auch anstelle eines Blumenstrausses, bei einem Besuch bei Freunden, fanden die Sterne großen Anklang.Oder etwa nicht, liebe Erika und Wolf??!!
Erika habe ich in der Rehaklinik in SPO kennen und schätzen gelernt.Sie wurde dafür von mir mit dem Kettenfieber infiziert.

Und Josie erhielt natürlich den allerersten Stern. Ich glaube, der ist mir noch nicht so ganz gelungen :-)
Aber Übung macht ja den Meister.


Hier eine kleine Auswahl meiner "Werke":











Die Arme der Sterne kann man, je nach Belieben, schmal oder breit formen, da alle Teile mit Silberdraht gearbeitet wurden. Natürlich gilt auch das gleiche für die Engel.

Samstag, 4. Dezember 2010

Weihnachtsflohmarkt im Kuhstall

Am 20./21.11. war es endlich soweit.
Der Weihnachtsflohmarkt im Kuhstall fand wieder statt.
Silvia hatte die Schilder in aller Frühe an die Straße gestellt; wir hatten 2 Wochen vorher die Handzettel verteilt und auch einige in unserem Auto an die hinteren Scheiben geklebt.
Viele fleissige Hände hatten weitere Zettel in diversen Geschäften verteilt.
Sollten doch recht viele Menschen zu diesem Kuhstall-Weihnachts-Flohmarkt kommen.
Als wir, vor dem Wochenende,im Elim-KHs in Hamburg waren, wurde mein Mann auf dem Parkplatz sogar dort von einer Passantin angesprochen, wo denn bitte Schalkholz liege.
Mein Mann erklärte ihr, dass es im schönen Dithmarschen zu finden sei.Die Passantin vermerkte sich den Termin und meinte, dass sie eventuell auch dorthin käme.

Der Kuhstall war bei unserem Eintreffen schon weihnachtlich geschmückt.
Fleissige Hände hatten im Stall eine zauberhafte Weihnachtsatmosphäre geschaffen.
Ein Gasofen stand schon bereit, um eventuelle "Frostbeulen" aufzutauen.



Die Besucher wurden am Eingang von diesen reizenden Rentieren begrüßt.
Sie waren in liebevoller Handarbeit von der Hofbesitzerin fertiggestellt worden,eine kleine Herde davon stand im hinteren Garten. Einige aus der Herde fanden ein Neues Zuhause.



Der Winter kann kommen. Denn mit diesen warmen, handgestrickten Sachen, braucht niemand mehr zu frieren.
In allen Größen waren Socken, Handschuhe und vieles mehr, in wochenlanger Strickzeit liebevoll hergestellt worden.



Der absolute "Knaller", war dieses traumhaft schöne Tiffanyhaus.
Wundervoll im Detail gearbeitet, ein absoluter "Hingucker"
Es hatte natürlich auch seinen Preis, aber nicht zu vergleichen mit den Tiffanypreisen auf anderen Märkten.



Eine sehr schöne Auswahl von Tiffanyteilen, alles liebevolle Handarbeit.
Auch hier waren die wirklich erschwinglichen Preise sehr verlockend.


Auf dieser Seite des Kuhstalles fand man alles, was man für die bevorstehende Adventszeit braucht: Liebevoll hergestellte Adventsgestecke und Kränze.
An diesen Teilen war die Liebe zum Detail zu erkennen, die bei den Massenanfertigungen fehlen.



Nach Afrika oder Amerika reisen brauchte auch niemand, denn hier gab es alles, was Afrika- und Indianerfreunde lieben, zu einem vernünftigen Flohmarktpreis.



So sieht es dann aus, wenn man seine Weihnachtsdeko ändert und sich alles in Kartons stapelt. Da gibt es nur eines: Auf den Kuhstallflohmarkt damit. Viele Besucher fanden somit noch schöne Dinge, die in ihrem Zuhause noch fehlten.



Schmuckteile, in liebevoller Handarbeit hergestellt, fehlten auch dieses Mal nicht.
Schon Wochen vorher hatte ich kleine Perlen-Engel,Perlen-Elfen, Armbänder, Ketten und Perlen-Lesezeichen u.v.m. gebastelt.
Auf verschiedenen Flohmärkten, wurden von mir alte Ketten aufgekauft, und nach dem Motto: "Aus alt mach neu" zu Unikaten wieder neu verarbeitet.

Es gab an diesem Wochenende alles, was das Herz begehrte.
Ob es eine Gitarre oder Bekleidung für groß und klein, Stofftiere, Spielzeug,Bücher,Keramik,Glas,Kochtöpfe oder Schallplatten sein sollte,es gab "fast" alles.
Jeder konnte nach Herzenslust stöbern und handeln.
Auch wenn die Preise sehr "human" waren, es wurde trotzdem gehandelt. Denn das gehört nun einfach mit dazu.


Mit ein paar Bildern versuche ich einen kleinen Eindruck dieses schönen Wochenendes zu hinterlassen.
Die tolle Athmosphäre und die gute Stimmung kann ich leider hier nicht zeigen, sondern nur beschreiben.

Wie beim letzten Flohmarkt, wurden wir anbietenden "Aussteller" an beiden Tagen, mit leckerem Mittagessen von "Mutter Eggers" verwöhnt.
Für die Besucher, und natürlich auch uns "Ausstellern", standen viele leckere hausgemachte Torten und Kuchen bereit.Dazu gab es Kaffee, Kakao oder Tee. Ganz nach Geschmack.
Auch ein Glühweinpunsch fehlte nicht. Zwischendurch duftete es herrlich nach frisch gebackenen Waffeln.

Samstag, 30. Oktober 2010

Neues vom Opelhaus-Pechvogel

Es geht weiter. Den Gips habe ich, Gott sei Dank ab, dafür aber eine Schiene, die mein Gelenk stützen soll.
Mein Orthopäde war nicht begeistert, als er meinen Fuß sah, veranlasste sogleich eine genauere Untersuchung.
Beim nächsten Termin sagte er immer noch "hmmmm" und ließ den Fuß nochmals röntgen.
Sein Kommentar danach: Tja, wenn das in 14 Tagen nicht besser ist, dann muss operiert werden

Nun sind die 14 Tage fast um, und mein Fuß bereitet mir doch immer noch arge Schmerzen. Trotz Spezialschiene. Auch in der Nacht ist es nicht besser.
An erholsamen Schlaf ist dabei wirklich nicht zu denken.
Beim Opelhaus, hier vor Ort, haben wir den Unfall gemeldet; man hatte zwar am "Rande" etwas mit bekommen, da aber sehr starker Besucher-Andrang dort war, hat man den Unfall nicht so "wahr" genommen.
Dabei hatte mich noch ein Angestellter des Hauses gefragt: Sollen wir einen Krankenwagen anfordern? Worauf ich ihm erwiderte: Vielen Dank, wir fahren jetzt direkt in KHs.
Meinen Rat, bei der Meldung des Unfalles dort an einen Mitarbeiter, an der bewussten Tür einen Aufkleber mit dem Hinweis:
"Vorsicht, Absatz oder Stufe"
wurde dann so beantwortet:
"Das brauchen wir nicht, bis jetzt ist ja noch nie etwas passiert."

Naja, das sehe ich doch etwas anders.
Wäre nämlich an der Tür ein derartiges Schild gewesen, so würde ich heute nicht die Probleme haben, vor allem keine Schmerzen.

Nun hoffe ich doch, dass am 5.11. nicht die Entscheidung für eine OP fällt.
Sollte die OP mir aber diese fiesen Schmerzen nehmen können und ich sicher sein kann, dass ich anschließend wieder besser gehen kann, so werde ich sie dann doch machen lassen.
Denn mit dem Laufen ist es ja so eine Sache. Bei längeren Strecken oder ein wenig Spazieren gehen:-(, da sitze ich im Rollstuhl und werde geschoben.
Nicht einmal Auto kann ich selber fahren, muss immer einen Chauffeur haben.
Das schränkt natürlich die Bewegungsfreiheit sowie meine Lebensqualität sehr stark ein.
Nun bin ich momentan auf Hilfe angewiesen.
Selbst im Haushalt kann ich viele Dinge momentan nicht bewerkstelligen, da ich meinen Fuß ja schonen muss.
Bummeln gehen mit einer Freundin? Wie denn? Soll sie mich im Rollstuhl durch die Geschäfte schieben?

Nun heisst es warten, wie es weiter geht.

Dienstag, 21. September 2010

Bei Opel Dello Pech gehabt

Am Samstag, dem 18.09. wollten mein Mann und ich zu unserem Opel-Händler. Dort war eine kleine Verkaufs-Veranstaltung.
Ein Auto kaufen wollten wir nicht, wir wollten uns nur etwas umschauen.
Es herrschte dort ein reger Betrieb. Mit einer Tasse Kaffee bewaffnet wollten wir auf das Aussengelände, um dort die Fahrzeuge anzuschauen.
Ein Besucher ging vor uns durch die Tür, ich griff nach der Tür, damit sie nicht zufallen konnte und ...................tja.
An der Tür ist keine Stufe, es geht direkt tiefer auf den Asphalt.
Damit habe ich natürlich nicht gerechnet, es war ja auch von innen nicht erkennbar Ich setzte meinen linken Fuss aus der Tür. In dem Moment knickte mein Fuss nach innen um, ich hörte noch ein scheußliches Knacken und mir wurde übel.
Ein Wahnsinnschmerz schoss mir durch meinen linken Fuß ins Bein,ich sackte in die Knie.Krampfhaft hielt ich aber die gute Kaffeetasse von Opel fest, lediglich der Kaffee floss heraus.
Mein Mann konnte mich nicht vom Boden aufheben, mein Fuss schmerzte fürchterlich.
Ein anderer Besucher kam meinem Mann zu Hilfe und sie schleppten mich in die Verkaufshalle zurück. Aber auch dort konnte ich nicht sitzen und verbiss meine Tränen.
Da mein Fuss ganz steif und etwas verbogen an meinem Bein hing, wollte mein Mann mich ins Krankenhaus bringen.
Leichter gesagt, als getan.
Ein PKW von Opel versperrte die Zufahrt zum hinteren Eingang. Also nahmen mein Mann und der Helfer mich kurzerhand auf ihre Arme, sodass ich in eine sitzende Position kam, und schleppten meine 66KG, über das Aussengelände, nach vorne zu unserem Auto.
Von dort an ging es sofort ins Krankenhaus, wo man sich sehr nett um mich kümmerte und mein Bein untersuchte.
Heraus kam: Ein Bänderriss am oberen Sprunggelenk sowie Knochenabsplitterungen am Gelenk.
Gott sei Dank blieb mir eine OP erspart.
Eine reizende Schwester verpasste mir einen Gips und spendierte mir ein paar schöne, blaue Gehhilfen :-(
Damit darf ich mich jetzt die nächsten Wochen fort bewegen, wenn man das so nennen kann.

Freitag, 20. August 2010

Kuhstallflohmarkt in Schalkholz

Willkommen im Stallflohmarkt




Am 14./15.08 war es soweit.
Im Nachbarort Schalkholz fand ein herrlicher Flohmarkt statt.
In einem alten, umgebauten Kuhstall konnte man viele schöne Dinge finden.
Zu zivilen Preisen natürlich und handeln war ein "MUSS".
In einem kleinen Rahmen spielte sich das Ganze ab, ohne Händler und Gewerbetreibende.
Es herrschte eine totale "Wohlfühlatmosphäre".
Alle Beteilgten hatten Tage vorher schon Werbung gemacht und hofften auf viele nette Besucher.
Zuerst fing es auch ein wenig "lahm" an, aber durch die heitere Atmosphäre empfanden alle das garnicht so tragisch.




Doch so langsam ging es dann los.
Vierbeiner mussten natürlich draussen warten und durften sich die freilaufenden Hühner und den Hahn anschauen.
Denn das gibt es dort auf dem Hof noch: Glückliche Hühner.Die werden liebevoll von der Hofbesitzerin aufgezogen.



Meine Basteleien: Aus alten Flohmarktketten entstanden schöne Unikate.


Einen kleinen Einblick ins Innere des Stalles mit seinen Schätzen.
Egal ob jemand Schallplatten, Bücher oder Garderobe suchte oder seinen Hausstand erneuern wollte,hier gab es alles was das Herz begehrte.
Die Tische waren liebevoll dekoriert und altes Geschirr erstrahlte in sauberem Glanz.



Hier konnte man nach Herzenslust stöbern und verborgene Schätze finden.
Viele Besucher wurden fündig und gingen stolz mit ihren Sachen nach Hause.
Garderobe konnte natürlich in einem separaten Raum probiert und in einem großen Spiegel betrachtet werden.




Traumhafte Tiffany-Teile von einer Hobbybastlerin hergestellt.
Eine sehr schöne Auswahl war auf dem Tisch zu finden und man bemerkte bei den Stücken sofort, dass diese Teile mit sehr viel Liebe hergestellt worden sind.
Der Vorteil bei Hobbybastlern ist ja immer, dass sie ihre Sachen in liebevoller Handarbeit herstellen und somit keine Massen produzieren.
Denn Massenware gibt es überall zu kaufen.
Der Erwerber einer solchen Handarbeit kann somit immer stolz sagen: Das ist ein Unikat, das besitze ich ganz alleine.

Dies ist alles nur ein kleiner Einblick vom Stallflohmarkt.
Unsere liebenswerte Hofbesitzerin verwöhnte uns am Samstag Mittag mit leckeren Salaten und Gegrilltem.
Am Sonntag gab es dann Hühnerfrikassee, von einem "glücklichen" Hofhuhn.
Dazu gab es an den Nachmittagen Kaffee, Kakao, Sahnetorte, gebackenen Kuchen und Waffeln.
Wir wurden so richtig liebevoll verwöhnt.
Hier fühlte man sich wie bei Muttern zu Hause am Tisch.

Alles in Allem war es ein herrliches Wochenende in einer urigen Umgebung.

Am 20./21. Nov. gibt es wieder einen Stallfohmarkt, aber mit weihnachtlichem Flair.
Auf diese Tage freue ich mich jetzt schon.