Lange Zeit habe ich hier nichts geschrieben, es kam immer was dazwischen.
Ist keine Entschuldigung :-( , aber dafür schreibe ich jetzt alles.
Zwischenzeitlich war ich auch wieder zur Reha in Sankt Peter Ording, hab versucht ein wenig Kraft zu tanken.
Und nun das Neueste meinem OpelFuß, eine Sache ohne erkennbares Ende. Leider.
Nachdem ich immer über widerliche Schmerzen im Fuss geklagt hatte, von den Schmerztabletten wie ein Monster aussah, bat ich meinen Arzt um Hilfe. Er empfahl uns eine Spezialklinik in Kiel.
Termine waren schnell gemacht und auch die Voruntersuchungen verliefen gut. Bei der Röntgenaufnahme stellte der Facharzt fest, dass sich eine Knochenwucherung an der Bruchstelle gebildet hatte und wohl irgendwo rein drückte. Die wollte man entfernen, in der Hoffnung, dass damit die Schmerzen erledigt seien.
Er gab mir aber den Rat, vorher noch zu einem Neurologen zu gehen, um eine Nervenleitmessung durchführen zu lassen. Denn es könnte ja sein, dass ein verletzter Nerv auch mit zu den Schmerzen beitrug.
Gesagt, getan. Also mit einem Termin zu einem ansässigen Neurologen. Der war zwar soweit nett, blubberte dann aber gleich los, warum ich erst 2 1/2 Jahre nach dem Unfall käme. Bei dem Unfall wäre ein Nerv eingerissen, das hätte man gleich im KHs untersuchen müssen. Es sei doch klar, dass bei so einem Unfall auch Nerven einreißen können. Jetzt kann man den nicht mehr reparieren, ich sollte es mit Vitaminen und Folsäure versuchen. Okay, mache ja alles mit und kaufte die Tabletten. Geholfen hat es aber nichts.
Dann stand der OP- Termin fest. Tage vorher war ich zum Vorgespräch in Kiel, musste ja alles noch weiter untersucht werden.
Montag d. 15.4. sollte ich gegen 8 Uhr morgens in der Klinik sein, die OP sei dann gegen Mittag.
Am 14. kam ein Anruf, ich solle schon um 6.30 Uhr in Kiel sein, die OP wäre auf 7 Uhr vorverlegt worden.
Sonntagabend musste ich meine erste LmaA-Tablette schlucken. Die Fahrt nach Kiel habe ich nur wie in Watte verpackt erlebt. Punkt halb 7 Uhr waren wir auf der Station, wo ich schon erwartet wurde. Schnell ins Engelshemdchen, Tablette schlucken und kurz vor 7 Uhr ab ins OP. Mein Mann wurde weg geschickt mit den Worten: Kommen Sie heute Mittag wieder, da wird sie aus dem Aufwachraum zurück sein.
Ich war richtig derbe beduselt, bekam aber doch, zu meinem Glück, noch vieles mit.
Als ich schon auf dem schmalen OP-Tisch lag, mein Kopf mit einem grünen Mützchen bedeckt, mein Oberkörper nackt, hörte ich wie eine Stimme fragte: Ist das die Patientin Ute Fischer??
Im Dusel schoss ich halb hoch und brüllte meinen Namen und mein Geburtsdatum. Denn Ute heisse ich ja nicht.
Da wurde ich wieder in mein Bett gepackt und so nackelig, wie ich war, weg gefahren.
Irgendwann wurde ich wach, mein Mann stand vor meinem Bett und wunderte sich, dass ich schon wieder auf dem Zimmer war. Konnte aber nur sagen, dass ich noch nicht operiert sei.
Gegen Mittag wurde ich dann erneut ins OP geschoben, aber davon bekam ich nicht viel mit.
Mein Mann versuchte derweil eine Erklärung für den Ablauf zu finden, bekam aber keine Antworten.
Im Krankenhaus habe ich eine Zusatzversicherung als Privatpatient. Ein Zweibettzimmer hatte ich wohl, aber was das Essen anging, war eine Frechheit. Eine 2. Tasse Kaffee wurde mit den Worten: Das müssen Sie vorher ordern, wir haben keine Zeit zum Nachschenken, den Restkaffee kippen wir weg, abgehackt.
Zwei Tassen Kaffee bekam ich am nächsten Morgen aufs Schränkchen gestellt, als die erste leer war, war der andere Kaffe pieeeeeeehhhhhhwarm.:-(
Frisches Obst oder frische Beilage auf den Tellern??? Haben wir vergeblich gesucht. Ein angekündigtes besonderes "Highlight" entpuppte sich als eine halbe saure Gurke!!!!!!!!!!
Das Essen war dermassen lieblos auf die Teller geklatscht, so nach dem Motto "Friss oder stirb".
Meine Zimmernachbarin und ich konnten es einfach nicht glauben und machten dementsprechend auch unsere Witze darüber. Denn was sollten wir auch machen? Beschwerden beim ServicePersonal verliefen ja im Sande. Ich bin kein Meckerfritze was das Essen angeht, aber wofür bezahlen wir viel Geld in die Privatkasse, wenn das Essen so schlecht ist?
Tja, aber nun weiter zu meinem Fuß.
Einen Tag nach der OP wurde ich zum Gipsraum gebracht. Dort waren 2 Schwestern. Eine begann mit dem eingipsen von meinem Fuß und bat mich, die Zehen nach oben zu ziehen. Hätte ich ja gerne gemacht, wenn ich es schon vor der OP hätte machen können, nun ging aber garnichts mehr.
Als die "Gipserin" merkte, dass keine Bewegung der Zehen vorging, drückte sie plötzlich mit voller Kraft meine Zehen Richtung Knie. Mir blieb vor Schmerzen die Luft weg, ich konnte nur noch aufschreien.
Dann legte sie sich auch noch mit ihrem Oberkörper auf meinen Fuß und versuchte den Gipsverband anzubringen. Ich bat sie nur immer wieder, meinen Fuß los zu lassen. Aber sie machte einfach weiter. Die Schmerzen waren grauenvoll.
Die 2. Schwester wurde etwas "weißlich" im Gesicht und verließ den Raum. In dem Moment kam ein Mann in den Gipsraum und fragte, was hier los sei. Die Schwester sagte: Ich versuche den Fuß zu gipsen.
Der Mann schaute sich meinen Fuß an und sagte: Der ist doch total schief eingegipst. Soll ich dir mal zeigen, wie man richtig gipst??
Er nahm sich eine Schere, schnitt den feuchten Gipsverband wieder auf und bat mich, mich auf die Liege zu setzen. Meinen Fuss stellte er auf seinem Oberschenkel ab und begann mit der Arbeit. So konnte er meinen Fuss richtig eingipsen, ohne mir weitere Schmerzen zu verursachen.
Mir war nur noch übel vor Schmerzen. Am liebsten hätte ich meine Sachen gepackt und wäre heim gefahren. Aber es ging ja nicht. Irgendwie habe ich aber meinen Humor nicht verloren und fragte bei der nächsten Visite, wo man denn die Gipser her hole, ob die vom Schlachthof kämen. Kurz schilderte ich den Ablauf. Vom Chefarzt kam nichts, KEIN TON.
Irgendwie scheinen ihm Kritiken oder Fragen unangenehm zu sein, denn als mein Mann einen Tag später eine Erklärung über das ganze Geschehen haben wollte, drehte er sich um und ließ uns stehen.
Kein Wort der Entschuldigung ist bis heute erfolgt.
Wir hätten doch wohl als allererstes die Klinikbewertungen lesen sollen, dann wäre ich dort sicher nicht hin gegangen. Aber weil die Klinik, nach Hörensagen, einen guten Ruf hatte, vertraute man auch.
Und mein Fuß?? Nachdem er 14 Tage im Gips war, ich wieder Rollstuhl und Gehhilfen benutzen durfte, bekam ich dann eine Spezialschiene, die ich bis heute noch trage. Längere Strecken muss ich mit Hilfe der Stützen bewältigen. Erst Mitte Juni entscheidet sich, wie es weiter geht. Und meine Schmerzen??? Okay, das Messer im Fußgelenk ist raus, aber ansonsten hat sich nicht viel verändert. Prognose des Arztes: Wohl noch eine weitere OP.
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Freitag, 31. Mai 2013
Samstag, 22. September 2012
Ferienwohnung in Timmel am Timmeler Meer
Die Wohnung ist ideal für 2 Personen geeignet. Mit Luftbett im WZ geht es auch mit einer Person mehr. Es ist eine der schönsten Wohnungen, weil sie so einen tollen Rundumblick hat. Zudem ist sie angenehm groß. Landschaftsmässig ist es wunderschön; Supermärkte gibt es im nahe gelegenen Aurich und in Leer. Einen kleinen Supermarkt findet man aber auch im Ort. Die Fahrradwege sind sehr gut ausgebaut und beschildert.
Timmel ist auch für Pferdefreunde ein wahres Paradies.
Über die Autobahn erreicht man schnell Holland. Die zauberhafte Stadt Groningen kann ich nur empfehlen. Jedoch sollte man dort den Park & Ride Service annehmen. Die Parkplätze sind alle gut ausgeschildert und liegen an den Autobahnabfahrten vor Groningen. Für € 5 können 5 Personen in die Stadtmitte und zurück zum Parkplatz fahren. Und das ist viel günstiger als in einem Parkhaus. Zumal sich in Groningen ein wahres Fahrradheer durch sämtliche Strassen bewegt. Man könnte meinen, es gibt mehr Fahrräder wie PKWs in der Stadt. Das ist ein richtiges Gewusel. Möchte man Lebensmittel in Holland einkaufen, so empfehle ich die Heijn- Geschäfte. Das sind große Supermärkte, die zudem auch sehr leckere Brotsorten anbieten. In Groningen befindet sich der Laden direkt am Marktplatz.
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| Hier habe ich noch einmal ein Bild von einem vorherigen Urlaub hoch geladen. Ganz rechts des großen Hause sieht man den Erker. |
Und nun folgt ein kleiner Rundgang durch die Wohnung. Sie befindet sich in der ersten Etage eines FW-Hauses. Das Wohnzimmer ist in Erkerform geschnitten und mit großen Fenstertüren gestaltet, sodass sie sehr hell und freundlich ist. Von der Küche aus, die gleichzeitig auch Eingangsbereich ist, erreicht man das Bad, Schlaf-, Ess-und Wohnzimmer.
| Egal wo man sitzt, ob im Esszimmer oder in der Stube: überall Wasserblick |
| Die Küche wird durch ein großes Glastürelement vom Esszimmer getrennt. |
| Viel Platz und Stauraum bietet das Badezimmer |
| Leider hatte ich noch einige Teile auf der Spüle stehen, als die Bilder gemacht wurden. |
| Wasserkocher, Toaster und Kaffeemaschine gibt es hier auch. |
| Blick vom Balkon auf einen kleinen Kanal des Timmeler Meeres. |
| Einen wunderschönen Sonnenuntergang, den man vom Wohnzimmer aus genießen kann. |
| Nicht nur das Wasser liegt fast vor der Haustür, sondern auch ein herllicher Sandstrand. |
Samstag, 23. Juni 2012
Leckerei in Büsum
Vor ein paar Tagen machten wir wieder einmal eine kleine Fahrt nach Büsum.
Hinter Heide schüttete es aus allen Eimern und wir wollten schon umkehren.
Denn der Himmel war rabenschwarz. In der Hoffnung, dass es sich aufklarte, fuhren wie weiter. Und wirklich. In Büsum strahlte die Sonne.
Viele Menschen gingen in der Fußgängerzone spazieren. Da wir in unserem Stammcafe (neuer Besitzer) beim letzten Besuch leider Pech gehabt hatten, schauten wir uns nach einer Alternative um.
Unsere Wahl fiel auf das Eiscafe "Venezia".
Im herrlichsten Sonnenschein bestellten wir uns eine heisse Waffel mit Erdbeeren.
Was dann kam, verschlug uns doch die Sprache.
Da wir unsere Plätze direkt an der Fußgängerzone hatten, blieben einige Menschen an unserem Tisch stehen und bestaunten unsere Teller mit den Kommentaren: Das sieht aber toll aus.
Worauf ich sagte: Das schmeckt auch toll.
Leider hatten wir an diesem Tag keine Möglichkeit ein Foto zu machen. Am Tag darauf fuhren wir mit meiner Freundin Erika nach Büsum.Leider waren draussen alle Plätze belegt, sodass wir im 1. Stock mit Blick auf die Fußgängerzone saßen.
Jetzt fragt Ihr Euch sicher, was so ein Teller kostete. Das will ich Euch auch verraten. Ganze € 3,00 haben wir pro Portion bezahlt.
Normalerweise schreibe ich ja nicht über solche Eßerlebnisse; aber hier bin ich der Meinung, dass ich über diesen Wahnsinnsteller schreiben musste.
Mittwoch, 16. Mai 2012
Hilfe ist hier nötig
Heute möchte ich Allen einmal eine andere Seite zeigen.
Eine Seite, wo eine junge liebenswerte Frau um kranke und verstossene Tiere kämpft.
Zwar kenne ich "Indianwolf" nicht persönlich, sondern durch diverse Buchtauschaktionen und kleinen Mails.
Im Laufe der Jahre ist sie mir ans Herz gewachsen. Und in diversen Tauschkreisen empfindet man genauso.
Um nicht die "abgeschobenen und kranken" Tiere, aufgrund ihrer persönlichen Familiensituation,wieder abschieben zu müssen,
wurde ein Patenschaftskreis gegründet.
Ein jeder, der selber Tiere hat, weiß wie immens hoch die Tieraztkosten steigen können. Pia nimmt darauf keine Rücksicht, sie lässt jedes kranke Tier behandeln, lieber verzichtet sie auf vieles. Sie hat sogar schon ihren Buchtausch eingestellt, denn dieser ist ja auch mit Kosten ( Gebühr und Porto)
verbunden. Dieses Geld benötigt sie für die Tiere.
Pia, mein kleines Wölfchen.
Ich hoffe, dass Du noch sehr viele Menschen findest, die Deine tolle Aktion unterstützen.
Du weisst noch nicht, dass ich hier über Dich schreibe. Aber ich finde Deine Handlung so toll.
Vor Dir ziehe ich den Hut.
http://patenschaftsblog.blogspot.de/
Mittwoch, 25. April 2012
Willkommen zum "Stall-Flohmarkt"
Herzlich Willkommen zum ersten "Stallflohmarkt" 2012.
Vom 31.03-01.04 fand der erste Stallflohmarkt in Schalkholz in diesem Jahr statt.
Ganz bewusst habe ich dieses Mal nicht "Kuhstallflohmarkt" geschrieben, denn hier fand eine "Beförderung" statt.
Und damit kann man auch die neue Website von Silvia besser finden. www.flohmarktimstall.blogspot.com
Dazu habe ich hier auch einen Link gesetzt.
Wegweisend stand der "Bodyguard", warm angezogen und diesmal auch mit mollig warmen "Puschen" vor der Tür.
Zwar schien zwischendurch die Sonne, jedoch war es noch sehr kalt.
Ein allgemeines "Ah" und "OH" kam nicht nur von den Besuchern, auch wir Aussteller waren begeistert. Hatten doch Silvia und ihre Truppe den Stall ganz toll umgebaut und anders gestaltet. Es ergab sich nun ein total anderes Bild.
Auch an diesem Wochenende fehlte es hier an nichts, es gab alles was das Herz begehrte.
Mit viel guter Laune wurde gestöbert und gehandelt. So manches Teil fand einen neuen Besitzer. Bei leckeren Torten,Kuchenstücken, Kaffee, Tee oder Kakao
saßen die Besucher gemütlich zusammen und bewunderten ihre erworbenen Stücke.
Wieder einmal waren die Tische anders bestückt, jeder zeigte andere Sachen. Es ist ja ganz wichtig, dass die Besucher nicht immer die übrig gebliebenen Sachen vom vergangenen Flohmarkt wieder sehen, sondern etwas anderes.
Denn das ist ja das "Spannende" auf einem Flohmarkt: das Suchen und Finden.
Leseratten kamen hier auch in den Genuss einer großen Buchauswahl.
Selbst Kaffekannensammler konnten so manches "fehlende" Teil finden, die Auswahl war einfach toll.
Gestrickte Socken, Mützen,Schals oder Handschuhe. Auch hier war die Auswahl groß. Ob Glas oder Keramik, Spielzeug oder Seltenes, Tiffany oder einfach nur überflüssigen "Krempel". Es war alles vorhanden.
Natürlich kamen wir Aussteller auch nicht zu kurz, wurden wir doch wieder mit leckerem Essen in einer mollig warmen Küche verwöhnt.
Das ist nicht selbstverständlich. Ich denke, dass es im Sinne aller Aussteller ist, wenn ich hier einmal unsere liebe "Flohmarktmutter" ganz lieb von uns allen "knuddle".
Aber auch an Slivia und ihr "Team" ein Herzliches Danke Schön.
Dienstag, 24. Januar 2012
Neues aus meiner Bastelstube
Da das Wetter ja nicht gerade zum "Spazieren gehen" einlädt, habe ich mich an meine Bastelkiste gesetzt, um eine Idee zu verwirklichen.
Mal schauen, wie sie Euch gefällt. Drei der Perlenschleifen fehlen schon auf dem Bild, denn sie sind bereits von mir verschenkt worden.
und noch mehr von der Sorte
An einem stabilen Bastelfaden habe ich verschiedene Perlen aufgefädelt; mittendrin ein kleines Schmuckbeutelchen mit einer kleinen Duftseife in Tierform.
Darunter wieder größere Perlen und zum Schluss ein kleines Gebammsel. Entweder hängt man diese Perlenschleife irgendwo auf oder benutzt es als neue Geschenkverpackung.Die Seife lässt sich aus dem Beutelchen entnehmen, sodass man diesen mit etwas anderem füllen kann.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Mit Energie ins Neue Jahr
Zuerst einmal wünsche ich allen Lesern "Ein Gesundes Neues Jahr"
Das darf ich ja noch schreiben, weil das Neue Jahr noch soooooooo jung ist.
Ende 2011 habe ich nicht den rechten Dreh gefunden, meine Seite zu bearbeiten, was aber nicht bedeutet, dass ich die Beiträge verschlucke :-)
Am 22.11.2011 konnte ich meine AHB nach Sankt Peter Ording antreten. Der Termin fiel so super, weil ich am 19./20.11 noch zum Kuhstallflohmarkt konnte.
Ansonsten hätte ich in der Klinik um "Urlaub" gebeten, denn auf den Kuhstallflohmarkt kann ich einfach nicht mehr verzichten.
Das Wetter spielte an dem WE nicht gerade für uns mit, jedoch ließen wir uns unsere gute Laune dadurch nicht verderben.
Die Besucher bekamen wieder ein "Buntes Allerlei" zu sehen und es wurde ordentlich gehandelt.
Das Handeln gehört ja nun einmal dazu, wenn beide Parteien am Ende zufrieden waren, hatte jeder etwas davon.
.
Adventsgestecke, in liebevoller Handarbeit gefertigt,gab es wieder in großer Auswahl, so dass ein jeder sich "Sein" Gesteck aussuchen und günstig erwerben konnte.
Trödel, Seltsames und Seltenes gab es auch diesmal wieder. Hier konnte jeder nach Herzenslust stöbern.
So manch einer wurde auch fündig und zog ganz stolz mit dem Erworbenen ab. Die meisten stärkten sich zwischendurch bei Kaffee und leckerem Kuchen, der
wieder reichlich zur Auswahl stand. Frisch gebackene Waffeln durften auch wieder "verputzt" werden.
Sockenmangel? Kalte Finger?
Kein Thema, denn die fleissigen Strickerinnen hatten vorgesorgt. Somit standen Socken und Handschuhe in allen Farben und Größen zur Verfügung.
Auch die herrlichen Tiffanysachen waren heiss begehrt, viele fanden ein neues Zuhause.
Keine Warme Jacke? Macht nichts, denn die hingen sauber auf den Bügeln. Hier brauchte man keine Angst zu haben, dass irgendwo versteckte, eklige Flecke zu Tage traten.
Neue Gardinen gefällig? Auch das war kein Thema, denn die Auswahl war sehr gut.
Genauso wie Pullis, T-Shirts, Schuhe und und und. In jeglicher Farbe, Form und Größe war alles vorhanden. Oder eine neue Hose?
Anprobieren-passt-kaufen, das war das Motto.
Die "kleinen" Kunden wurden natürlich auch fündig. Egal ob Barbiesachen, Spiele, Inliner und vieles mehr, das Angebot war enorm groß und vielfaltig.
Nicht genug Weihnachtskugeln oder Deko?
Die Auswahl war sehr groß, zumal die Besucher in Ruhe schauen konnten. Natürlich haben wir "Aussteller" zuerst einmal an den Tischen der anderen geschaut, ob da nicht etwas war, was wir brauchen konnten. So kamen schon diverse "Käufe" und auch Tauschaktionen zustande.
Glas, Porzellan, Töpfe und Pfannen. Haushaltsartikel in ausreichender Menge. Und wer nicht das fand, was er suchte, fragte einfach nach.
Denn man kann ja nicht alles mitschleppen und somit liegen einige "Wunschteile" noch in diversen Kartons zu Hause.
Warm angezogen, aber leider ohne passende Schuhe, stand dieser schweigsame "Gast" auch diesmal wieder vor der Tür.
Mal sehen, dass er im nächsten Winter ein paar passende Schuhe oder Stiefel bekommt.
Wir "Aussteller" wurden auch an diesem Wochenende wieder mit lecker gekochtem Mittagessen verwöhnt.
Es gab Grünkohl ( wow war das himmlisch lecker) und Porreesuppe ( fantastisch)
In gemütlicher Runde saßen wir in der Küche und ließen es uns gut gehen. Derweil die "Ausstellerkolleginnen" im Kuhstall die Übersicht behielten.
Das ist ja das Schöne am Kuhstallflohmarkt; hier herrscht Vertrauen und Fröhlichkeit. Keiner neidet dem anderen seinen Verkauf; jeder hilft jedem.
Den Organisatorinnen und der lieben "Mutter" sage ich ein HERZLICHES DANKESCHÖN.
Es ist toll, dass ich bei Euch mitmachen darf.
Mein größter Wunsch ist, dass dieser tolle "Kuhstallflohmarkt" noch viele Jahre bestehen bleibt, denn er ist einzigartig.
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