Freitag, 19. Mai 2017

Mein FroschschenkelKönig


Sicherlich wundert ihr euch über die Überschrift.

Mein allerliebster Cousin war mit seiner Frau in Frankreich, dort hat er Froschschenkel verspeisst.
Seitdem nannte ich ihn nur noch "mein Froschschenkelkönig"


Leider gehört Diddi zu den Menschen die jetzt auf der Sternbrücke wohnen. Am 16.05.2017 hat er den Kampf gegen den Krebs verloren. Vier Wochen vorher war er noch für ein paar Stunden bei uns, wir haben in Heide im Marktpiraten zu Mittag gegessen. Von dort fuhr er zurück nach Kiel, um sein Boot von der Werft abzuholen. Beim Abschied drückte er mich mehrfach; mit den Worten: Hab Dich lieb Kleine, fuhren sie ab. Irgendwie hatten wir das Gefühl, das ist der ABSCHIED. Diddi und Tina fuhren Anfang Mai noch nach Spanien. Seit vielen Jahren machten sie Urlaub im gleichen Ort. Diddi war ja auch noch AktivTaucher und hat dort schon viele Tauchgänge gemacht. Ausserdem hat er superschöne Tauchfilme gedreht. Die kann man im Netz anschauen. Er hat sich so auf Spanien gefreut, zudem sie diesmal auch Maja, den Familienzuwachs, mitnehmen konnten.



Das ist Maja, eine treue Begleiterin von Diddi und Tina. In Spanien hatten sie noch ein paar schöne Tage, mussten dann aber zurück fliegen, weil es Diddi nicht gut ging. Tags darauf schlief er ein. Sein bester Freund Rab, ein Schotte, der in Spanien wohnt, bringt jetzt Diddis Boot zurück nach Wuppertal.
Ich tröste mich damit, dass er sich nicht weiter quälen muss, er keine Schmerzen mehr hat und trotzdem war es alles zu früh. Diddi war nicht ein Cousin für mich, mehr ein Bruder. Ich vermisse ihn sehr, unsere gemeinsame Zeit war einfach zu kurz. In unseren Herzen wird Diddi weiter leben.
Meine Gedanken sind bei meiner TinaMaus, meinem Minchen und meinem Thorsten.
Tina und Diddi hatten es im Mai 2015, nach über 10 Jahren  "wilder Ehe", endlich geschafft zu heiraten. Es war eine wahre Traumhochzeit die wir miterleben durften.

schaut mal hier : https://youtu.be/yJF2GgOOPYA

Das ist ein kleiner Tauchfilm.


Mich wieder melde

Nun wird es langsam Zeit, dass ich die Seite erneuere. Vieles ist in der vergangenen Zeit geschehen, meine (hoffentlich) letzte FussOP habe ich überlebt.
Nun kann ich wieder normal und fast schmerzfrei gehen, es war wirklich nicht mehr schön mit den Schmerzen.
Mein "Wurm im Fuss", der immer über das Sprunggelenk rutschte, entpuppte sich ja als gerissene Sehne.
Gott sei Dank haben sie in Kiel alles flicken können.
Im Elisabeth - Krankenhaus waren sie alle sehr nett und freundlich, es ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber das störte mich nicht. Menschlichkeit ist das Wichtigste.
Besuch bekam ich auch von Thomas Hunter, einem Autor aus Kiel, der eine tolle Fantasie - Reihe für Kinder und Jugendliche geschrieben hat. Thomas ist zudem ein reizender Mensch, seine Frau hat mir einen süßen kleinen schneeweissen Bär gehäkelt.

So langsam konnte ich mich dann auch wieder an die Gartenarbeit machen, bis der nächste Hammer kam. Bei kleinsten Dingen wurde mir schwummerig und ich musste mich, egal wo ich war, hinlegen. Sogar beim Brombeeren pflücken hing ich wie ein Schluck Wasser im Feld. Der Landwirt, der das beobachtet hatte, kam gleich mit seinem Trekker angedüst und bot Hilfe an. Ging aber alles gut. Diese Situationen sind nicht so witzig. Unser Hausarzt schickte mich zum Kardiologen, der dann einen Herzkatheder setzte. Man hatte bei einer Krebsnachsorge schon einen Lungenhochdruck bei mir festgestellt. Es sollte ein Überwachungsgerät eingepflanzt werden. Dazu benötigte man aber die Zusage der KK. Diese lehnte die Kostenübernahame aber ab. Aus Kostengründen und weil es letztendlich nicht erwiesen sei, dass es Wirkung habe.
Also lebe ich mit den Aussetzern und der Japperei am Herzen so weiter wie bisher.
Was solls, ich lebe ja noch. 

Alle 14 Tage bastle ich mit anderen Patienten in der RehaKlinik, es macht unheimlich viel Spass und es wird auch viel gelacht. Man kann mal so richtig runter fahren und an etwas anderes denken als an die Krankheit. Wichtig ist ja, dass man nach vorne schaut, sich an kleinen Dingen erfreut.
Traurigkeit gehört ja dazu, aber man darf sich nicht von der Traurigkeit runter ziehen lassen. Es gibt auch für uns alle noch so viele schöne Dinge im Leben.
Mittlerweile habe ich viele Menschen kennen gelernt, die mit mir in einem Boot sitzen. Durch Gespäche erkennen wir viele Gemeinsamkeiten, unter anderem auch die Kraftlosigkeit nach den Behandlungen.
Für GESUNDE ist es unverständlich, wenn man sagt, man ist so schlapp und man hat zu nichts mehr Lust. Die Krankheit steht uns ja nicht auf der Stirn geschrieben und man sieht vielen die Krankheit nicht an. Viele Menschen wenden sich auch von uns ab, wenn sie erfahren, dass man an Krebs erkrankt ist. WARUM??????
Wir sind doch nicht ansteckend, wir sind doch die gleichen Menschen wie vorher auch, nur einfach nicht ganz GESUND. Dass dieses Verhalten sehr verletzend ist, bemerken sie garnicht, und dann wundern sie sich, dass man sich auch abkapselt.
Wir wollen kein Mitleid, denn das heisst ja: Ich leide mit Dir. Und das können wir nicht gebrauchen.
Nehmt uns doch einfach weiter als die Menschen wahr, die wir sind, mit all unseren Fehlern und Macken. Zieht euch nicht von uns zurück, sondern nehmt einfach unsere Hand, wenn ihr merkt, wir sind nicht gut drauf. DAS hilft schon so viel. Viel zu oft musste ich das am eigenen Leib erfahren, sogar aus meinem Familienkreis. Mein eigener Vater hat zu mir gesagt, dass ich nicht mehr kommen brauche, nicht mehr anrufen solle, man wolle mit mir nichts mehr zu tun haben. Darum habe ich mich auch aus diesem Kreis zurück gezogen, es tut einfach zu weh.
Ich konzentriere mich lieber auf die Menschen, die mir einfach die Hand hin halten und mich nur wortlos in den Arm nehmen. Auf meine Freunde, die mich anrufen und wir Normales erzählen. Ich muss doch nicht jedem auf die Nase binden müssen, dass ich nicht ganz gesund bin, oder ???
Ihr merkt sicherlich, dass Traurigkeit in mir steckt, aber das ist ein anderes Thema.


Sonntag, 5. Juli 2015

Ich lebe noch

Sorry, habe lange nichts an meinem Blog gemacht.
Ich könnte Euch tausend Gründe nennen, jedoch hat jeder in den letzten Monaten Menschen verloren.
So ging es auch bei mir, Schlag auf Schlag.
Eine liebe Freundin begleitete ich telefonisch und schriftlich durch ihre Chemo. Nachdem sie eine AHB in Sankt Peter Ording hinter sich hatte, äußerte sie einen großen Wunsch an mich. Da ihr Mann hatte ihren Urlaub auf Teneriffa schon lange gebucht hatte, sollte ich doch auch hin kommen. Kurz entschlossen buchte mein Mann für mich. Die Freude war riesig bei meiner Freundin, sie konnte es garnicht erwarten, dass mein Flieger endlich landete. Wir hatten sehr schöne Stunden miteinander und noch einiges unternommen. Abends besuchten wir öfters die Hotelbar am Pool und tranken leckere Fruchtcocktails, ihr Mann nahm lieber ein kühles Blondes.
Dass ihre Zeit ablief wussten wir. Wenige Wochen später schlief sie ein.
14 Tage später schlief dann mein über alles geliebter Onkel ein und so ging es weiter.
Irgendwie haben mich die Verluste meiner Lieben in den Boden gezogen und es ist schwer, daraus zu kommen.
Aber ich krabble weiter :-) gebe nicht auf.

Zwischendurch waren wir zu meinem 60. Geburtstag auf Gran Canaria, auch das fing mit einem Desaster an:
Unser lange vorher gebuchtes Appartement war plötzlich ausgebucht, und das 1 Woche vor Abflug. Wir bekamen einen Ersatzbungalow in einer anderen Anlage. Aber welch ein Graus uns da erwartete, war unbeschreiblich.
Bekamen 1 Wohnschlafzimmer mit Kochecke, man konnte sich kaum bewegen. Und es war total verdreckt. Wollte man an den Schrank, musste man zwangsläufig Tisch und Stühle zur Seite schieben. Den Dreck im Bad machte ich zuerst weg.

Das Bett und die Wäsche hatten auch schon bessere Tage erlebt, einfach gruselig.

Dank der netten Empfangsdame konnten wir nach knapp einer Woche in einen anderen Bungalow umziehen.
Der Veranstalter konnte vor Ort nicht helfen. Dabei hatten wir kein Last Minute oder Glückshotel gebucht.

Mittlerweile stehe ich dann noch vor einer erneuten FussOP.  Denn mein OpelFuß macht immer noch Probleme und der Facharzt ist der Meinung, dass damals auch eine Sehne am Fuss gerissen sei, das erkläre  den peitschenden Knall, den wir gehört haben.
Aber das hebe ich mir für Oktober auf, jetzt ist es einfach zu warm um mit einem Gipsbein herum zu humpeln. 


Zwischendurch passierte natürlich auch noch alles Mögliche, aber man kann ja nicht nur negatives schreiben.
Am 10.11.2014 bin ich erneut OMA geworden, ein kleines süsses Mädchen namens Freya Liva.
Mein ältester Sohn wollte eigentlich kein Papa werden, aber dann hat er es sich doch anders überlegt.
Jan hat sich mittlerweile auch zum Bienenexperten entwickelt und sie stellen eigenen Honig her.
 

Freitag, 31. Mai 2013

Kein Ende mit Opel in Sicht

Lange Zeit habe ich hier nichts geschrieben, es kam immer was dazwischen.
Ist keine Entschuldigung :-( , aber dafür schreibe ich jetzt alles.
Zwischenzeitlich war ich auch wieder zur Reha in Sankt Peter Ording, hab versucht ein wenig Kraft zu tanken.
Und nun das Neueste meinem OpelFuß, eine Sache ohne erkennbares Ende. Leider.
Nachdem ich immer über widerliche Schmerzen im Fuss geklagt hatte, von den Schmerztabletten wie ein Monster aussah, bat ich meinen Arzt um Hilfe. Er empfahl uns eine Spezialklinik in Kiel.
Termine waren schnell gemacht und auch die Voruntersuchungen verliefen gut. Bei der Röntgenaufnahme stellte der Facharzt fest, dass sich eine Knochenwucherung an der Bruchstelle gebildet hatte und wohl irgendwo rein drückte. Die wollte man entfernen, in der Hoffnung, dass damit die Schmerzen erledigt seien.
Er gab mir aber den Rat, vorher noch zu einem Neurologen zu gehen, um eine Nervenleitmessung durchführen zu lassen. Denn es könnte ja sein, dass ein verletzter Nerv auch mit zu den Schmerzen beitrug.
Gesagt, getan. Also mit einem Termin zu einem ansässigen Neurologen. Der war zwar soweit nett, blubberte dann aber gleich los, warum ich erst 2 1/2 Jahre nach dem Unfall käme. Bei dem Unfall wäre ein Nerv eingerissen, das hätte man gleich im KHs untersuchen müssen. Es sei doch klar, dass bei so einem Unfall auch Nerven einreißen können. Jetzt kann man den nicht mehr reparieren, ich sollte es mit Vitaminen und Folsäure versuchen. Okay, mache ja alles mit und kaufte die Tabletten. Geholfen hat es aber nichts.
Dann stand der OP- Termin fest. Tage vorher war ich zum Vorgespräch in Kiel, musste ja alles noch weiter untersucht werden.
Montag d. 15.4. sollte ich gegen 8 Uhr morgens in der Klinik sein, die OP sei dann gegen Mittag.
Am 14. kam ein Anruf, ich solle schon um 6.30 Uhr in Kiel sein, die OP wäre auf 7 Uhr vorverlegt worden.
Sonntagabend musste ich meine erste LmaA-Tablette schlucken. Die Fahrt nach Kiel habe ich nur wie in Watte verpackt erlebt. Punkt halb 7 Uhr waren wir auf der Station, wo ich schon erwartet wurde. Schnell ins Engelshemdchen, Tablette schlucken und kurz vor 7 Uhr ab ins OP. Mein Mann wurde weg geschickt mit den Worten: Kommen Sie heute Mittag wieder, da wird sie aus dem Aufwachraum zurück sein.
Ich war richtig derbe beduselt, bekam aber doch, zu meinem Glück, noch vieles mit.
Als ich schon auf dem schmalen OP-Tisch lag, mein Kopf mit einem grünen Mützchen bedeckt, mein Oberkörper nackt, hörte ich wie eine Stimme fragte: Ist das die Patientin Ute Fischer??
Im Dusel schoss ich halb hoch und brüllte meinen Namen und mein Geburtsdatum. Denn Ute heisse ich ja nicht.
Da wurde ich wieder  in mein Bett gepackt und so nackelig, wie ich war, weg gefahren.
Irgendwann wurde ich wach, mein Mann stand vor meinem Bett und wunderte sich, dass ich schon wieder auf dem Zimmer war. Konnte aber nur sagen, dass ich noch nicht operiert sei.
Gegen Mittag wurde ich dann erneut ins OP geschoben, aber davon bekam ich nicht viel mit.
Mein Mann versuchte derweil eine Erklärung für den Ablauf zu finden, bekam aber keine Antworten.
Im Krankenhaus habe ich eine Zusatzversicherung als Privatpatient. Ein Zweibettzimmer hatte ich wohl, aber was das Essen anging, war eine Frechheit. Eine 2. Tasse Kaffee wurde mit den Worten: Das müssen Sie vorher ordern, wir haben keine Zeit zum Nachschenken, den Restkaffee kippen wir weg, abgehackt.
Zwei Tassen Kaffee bekam ich am nächsten Morgen aufs Schränkchen gestellt, als die erste leer war, war der andere Kaffe pieeeeeeehhhhhhwarm.:-(
Frisches Obst oder frische Beilage auf den Tellern??? Haben wir vergeblich gesucht. Ein angekündigtes besonderes "Highlight" entpuppte sich als eine halbe saure Gurke!!!!!!!!!!
Das Essen war dermassen lieblos auf die Teller geklatscht, so nach dem Motto "Friss oder stirb".
Meine Zimmernachbarin und ich konnten es einfach nicht glauben und machten dementsprechend auch unsere Witze darüber. Denn was sollten wir auch machen? Beschwerden beim ServicePersonal verliefen ja im Sande. Ich bin kein Meckerfritze was das Essen angeht, aber wofür bezahlen wir viel Geld in die Privatkasse, wenn das Essen so schlecht ist?

Tja, aber nun weiter zu meinem Fuß.
Einen Tag nach der OP wurde ich zum Gipsraum gebracht. Dort waren 2 Schwestern. Eine begann mit dem eingipsen von meinem Fuß und bat mich, die Zehen nach oben zu ziehen. Hätte ich ja gerne gemacht, wenn ich es schon vor der OP hätte machen können, nun ging aber garnichts mehr.
Als die "Gipserin" merkte, dass keine Bewegung der Zehen vorging, drückte sie plötzlich mit voller Kraft meine Zehen Richtung Knie. Mir blieb vor Schmerzen die Luft weg, ich konnte nur noch aufschreien.
Dann legte sie sich auch noch mit ihrem Oberkörper auf meinen Fuß und versuchte den Gipsverband anzubringen. Ich bat sie nur immer wieder, meinen Fuß los zu lassen. Aber sie machte einfach weiter. Die Schmerzen waren grauenvoll.
Die 2. Schwester wurde etwas "weißlich" im Gesicht und verließ den Raum. In dem Moment kam ein Mann in den Gipsraum und fragte, was hier los sei. Die Schwester sagte: Ich versuche den Fuß zu gipsen.
Der Mann schaute sich meinen Fuß an und sagte: Der ist doch total schief eingegipst. Soll ich dir mal zeigen, wie man richtig gipst??
Er nahm sich eine Schere, schnitt den feuchten Gipsverband wieder auf und bat mich, mich auf die Liege zu setzen. Meinen Fuss stellte er auf seinem Oberschenkel ab und begann mit der Arbeit. So konnte er meinen Fuss richtig eingipsen, ohne mir weitere Schmerzen zu verursachen.
Mir war nur noch übel vor Schmerzen. Am liebsten hätte ich meine Sachen gepackt und wäre heim gefahren. Aber es ging ja nicht. Irgendwie habe ich aber meinen Humor nicht verloren und fragte bei der nächsten Visite, wo man denn die Gipser her hole, ob die vom Schlachthof kämen. Kurz schilderte ich den Ablauf. Vom Chefarzt kam nichts, KEIN TON.
Irgendwie scheinen ihm Kritiken oder Fragen unangenehm zu sein, denn als mein Mann einen Tag später eine Erklärung über das ganze Geschehen haben wollte, drehte er sich um und ließ uns stehen.
Kein Wort der Entschuldigung ist bis heute erfolgt.
Wir hätten doch wohl als allererstes die Klinikbewertungen lesen sollen, dann wäre ich dort sicher nicht hin gegangen. Aber weil die Klinik, nach Hörensagen, einen guten Ruf hatte, vertraute man auch.

Und mein Fuß?? Nachdem er 14 Tage im Gips war, ich wieder Rollstuhl und Gehhilfen benutzen durfte, bekam ich dann eine Spezialschiene, die ich bis heute noch trage. Längere Strecken muss ich mit Hilfe der Stützen bewältigen.  Erst Mitte Juni entscheidet sich, wie es weiter geht. Und meine Schmerzen??? Okay, das Messer im Fußgelenk ist raus, aber ansonsten hat sich nicht viel verändert. Prognose des Arztes: Wohl noch eine weitere OP.

Samstag, 22. September 2012

Ferienwohnung in Timmel am Timmeler Meer


Da wir vor kurzem wieder ein paar Tage in Timmel waren, möchte ich Euch, wie versprochen, ein paar neue Bilder zeigen. Denn nur so kann man sehen, wovon wir so schwärmen.
Die Wohnung ist ideal  für 2 Personen geeignet. Mit Luftbett im WZ geht es auch mit einer Person mehr. Es ist eine der schönsten Wohnungen, weil sie so einen tollen Rundumblick hat. Zudem ist sie angenehm groß. Landschaftsmässig ist es wunderschön; Supermärkte gibt es im nahe gelegenen Aurich und in Leer. Einen kleinen Supermarkt findet man aber auch im Ort. Die Fahrradwege sind sehr gut ausgebaut und beschildert.
Timmel ist auch für Pferdefreunde ein wahres Paradies. 
Über die Autobahn erreicht man schnell Holland. Die zauberhafte Stadt Groningen kann ich nur empfehlen. Jedoch sollte man dort den Park & Ride Service annehmen. Die Parkplätze sind alle gut ausgeschildert und liegen an den Autobahnabfahrten vor Groningen. Für € 5 können 5 Personen in die Stadtmitte und zurück zum Parkplatz fahren. Und das ist viel günstiger als in einem Parkhaus. Zumal sich in Groningen ein wahres Fahrradheer durch sämtliche Strassen bewegt. Man könnte meinen, es gibt mehr Fahrräder wie PKWs in der Stadt. Das ist ein richtiges Gewusel. Möchte man Lebensmittel in Holland einkaufen, so empfehle ich die Heijn- Geschäfte. Das sind  große Supermärkte, die zudem auch sehr leckere Brotsorten anbieten. In Groningen befindet sich der Laden direkt am Marktplatz.


Hier habe ich noch einmal ein Bild von einem vorherigen Urlaub hoch geladen. Ganz rechts des großen Hause sieht man den Erker.

Und nun folgt ein kleiner Rundgang durch die Wohnung. Sie befindet sich in der ersten Etage eines FW-Hauses. Das Wohnzimmer ist in Erkerform geschnitten und mit großen Fenstertüren gestaltet, sodass sie sehr hell und freundlich ist. Von der Küche aus, die gleichzeitig auch Eingangsbereich ist, erreicht man das Bad, Schlaf-, Ess-und Wohnzimmer.


Gemütlichkeit bestimmt die gesamte Wohnung. Da es eine Privatwohnung ist, haben die Besitzer, mit kleinen liebevollen Details, die Wohnung gestaltet. Von hier aus hat man Zugang zum großen Balkon. Wegen der Sonne hatten wir die hellen Gardinen zugezogen.

Egal wo man sitzt, ob im Esszimmer oder in der Stube: überall Wasserblick

Die Küche wird durch ein großes Glastürelement vom Esszimmer getrennt.

 Vom Schlafzimmer aus ist auch Zugang zum Balkon

Viel Platz und Stauraum bietet das Badezimmer


Leider hatte ich noch einige Teile auf der Spüle stehen, als die Bilder gemacht wurden.

Wasserkocher, Toaster und Kaffeemaschine gibt es hier auch.
Blick vom Balkon auf einen kleinen Kanal des Timmeler Meeres.

Auf dem großen Balkon hat man früh die Sonne, und bei Hitze am Nachmittag angenehme Temperaturen. Hier darf auch geraucht werden, aber nur HIER. Im Sommer sind beide Balkontüren mit Fliegengittertüren geschützt, denn am Wasser gibt es bekanntlich ja immer Mücken.
Einen wunderschönen Sonnenuntergang, den man vom Wohnzimmer aus genießen kann.
Nicht nur das Wasser liegt fast vor der Haustür, sondern auch ein herllicher Sandstrand.


Samstag, 23. Juni 2012

Leckerei in Büsum

Vor ein paar Tagen machten wir wieder einmal eine kleine Fahrt nach Büsum. Hinter Heide schüttete es aus allen Eimern und wir wollten schon umkehren. Denn der Himmel war rabenschwarz. In der Hoffnung, dass es sich aufklarte, fuhren wie weiter. Und wirklich. In Büsum strahlte die Sonne. Viele Menschen gingen in der Fußgängerzone spazieren. Da wir in unserem Stammcafe (neuer Besitzer) beim letzten Besuch leider Pech gehabt hatten, schauten wir uns nach einer Alternative um. Unsere Wahl fiel auf das Eiscafe "Venezia". Im herrlichsten Sonnenschein bestellten wir uns eine heisse Waffel mit Erdbeeren. Was dann kam, verschlug uns doch die Sprache. Da wir unsere Plätze direkt an der Fußgängerzone hatten, blieben einige Menschen an unserem Tisch stehen und bestaunten unsere Teller mit den Kommentaren: Das sieht aber toll aus. Worauf ich sagte: Das schmeckt auch toll. Leider hatten wir an diesem Tag keine Möglichkeit ein Foto zu machen. Am Tag darauf fuhren wir mit meiner Freundin Erika nach Büsum.Leider waren draussen alle Plätze belegt, sodass wir im 1. Stock mit Blick auf die Fußgängerzone saßen. Jetzt fragt Ihr Euch sicher, was so ein Teller kostete. Das will ich Euch auch verraten. Ganze € 3,00 haben wir pro Portion bezahlt. Normalerweise schreibe ich ja nicht über solche Eßerlebnisse; aber hier bin ich der Meinung, dass ich über diesen Wahnsinnsteller schreiben musste.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Hilfe ist hier nötig

Heute möchte ich Allen einmal eine andere Seite zeigen. Eine Seite, wo eine junge liebenswerte Frau um kranke und verstossene Tiere kämpft. Zwar kenne ich "Indianwolf" nicht persönlich, sondern durch diverse Buchtauschaktionen und kleinen Mails. Im Laufe der Jahre ist sie mir ans Herz gewachsen. Und in diversen Tauschkreisen empfindet man genauso. Um nicht die "abgeschobenen und kranken" Tiere, aufgrund ihrer persönlichen Familiensituation,wieder abschieben zu müssen, wurde ein Patenschaftskreis gegründet. Ein jeder, der selber Tiere hat, weiß wie immens hoch die Tieraztkosten steigen können. Pia nimmt darauf keine Rücksicht, sie lässt jedes kranke Tier behandeln, lieber verzichtet sie auf vieles. Sie hat sogar schon ihren Buchtausch eingestellt, denn dieser ist ja auch mit Kosten ( Gebühr und Porto) verbunden. Dieses Geld benötigt sie für die Tiere. Pia, mein kleines Wölfchen. Ich hoffe, dass Du noch sehr viele Menschen findest, die Deine tolle Aktion unterstützen. Du weisst noch nicht, dass ich hier über Dich schreibe. Aber ich finde Deine Handlung so toll. Vor Dir ziehe ich den Hut. http://patenschaftsblog.blogspot.de/